RT 51 Aurich-Norden unterstützt Weihnachtspäckchen-konvoi

12. November 2016

Auch in diesem Jahr führt Round Table Deutschland wieder den Weihnachtspäckchenkonvoi durch. Seit 2001 bringt dieser jedes Jahr im Dezember bis zu 80.000 Weihnachtspäckchen nach Rumänien, Moldawien, Bulgarien und in die Ukraine. Dort werden die Päckchen an bedürftige Kinder in entlegenen und ländlichen Regionen verteilt.

Heute stand für den RT 51 Aurich-Norden also auf der Agenda, dieses tolle Projekt zu bewerben. Marten, Jan, Thomas und ich haben uns also in Eiseskälte vor die Apotheke unseres Ex-RT’lers und Jung-OT’lers Lars Bakker gestellt und 2 Stunden lang Flyer und Informationsmaterial verteilt. Parallel wurden in den vergangenen Wochen Schulen und Kindergärten angesprochen. Es ist schön vermelden zu können, dass bereits eine beachtliche Menge an verpackten Schuhkartons gesammelt werden konnte!

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Kinder und Familien in Ostfriesland können helfen, indem Schuhkartons mit kleinen Spielzeugen, Malsachen, neuen Kleidungsstücken oder Süßigkeiten gefüllt und mit Geschenkpapier verpackt werden. Als persönlichen Gruß können Kinder gerne auch eine Weihnachtskarte basteln und dazu legen.

Sammelstellen:

Auricher Süssmost, Auurich-Tannenhausen

Kanzlei Dr. Schapp & Partner, Aurich

Für die Deckung der Transport- und Mautkosten wird um eine Spende in Höhe von 2 € pro Päckchen gebeten.

 

Weitere wichtige Infos lest ihr hier:

http://www.weihnachtspaeckchenkonvoi.de

 

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RT51 goes Caipirinha auf dem Auricher Stadtfest 2016

26. Juli 2016

Ein herzliches Olá an die Freunde des Tisches!

Hier eine kurze Vorankündigung:

Wie jedes Jahr werden wir am Samstag, den 20 August 2016 unsere mittlerweile berühmten Caipi’s kreieren, stampfen, mixen und ausschenken! Bei chilligen House-Beats und ausgelassener Atmosphäre wollen wir auch am Stadtfest-Samstag wieder Geld für einen guten Zweck sammeln.

Ihr findet uns wie gewohnt im Hinterhof der Burgapotheke, direkt über die Fußgängerzone zu erreichen.

Wir freuen uns auf euren Besuch!

 

/sb

Nachlese zum Euro-Meeting 2016 in Deutschland

25. Juli 2016

Lange Zeit war es still auf dieser Homepage. Doch was wir am ersten Juni-Wochenende auf die Beine gestellt haben bedurfte eben eine gehörige Portion Konzentration. Einer langen Vorbereitung sollte zumindest eine kurze Nachbereitung folgen. Und so möchte ich mit etwas zeitlichem Abstand vom Round Table Euro-Meeting 2016 in Deutschland berichten.

 

Freitag, 3. Juni 2016

Es war von vornherein klar, dass die Vorbereitungen praktisch bis zum offiziellen Start andauern würden. Davon war ich leider auch nicht ausgenommen, hatte aber mit den Welcome-Packages, dem Bekleben der individuellen Schnaps-Seehunde und dem Ausdrucken der Namensschilder aber auch eine Aufgabe geerbt, die für unsere Gäste die erste Visitenkarte unserer Bemühungen darstellen sollte. Und so wurde ich mit gerade so fertig gewordenen Requisiten am Nachmittag abgeholt, um bei strahlendem Sonnenschein, leichter Bewölkung und erster Belohnung in flüssiger Form zur ersten Euro-Meeting-Destination gebracht zu werden.

Angekommen am Norddeicher Flughafen gab es sofort die ersten Aufgaben zu erledigen: Aufbau des Welcome-Desks, der Musikanlage, der Sitzbänke, des Getränkewagens und und und…Da aber alle fleissig angepackt haben, war auch dieser Aufbau ein Kinderspiel für uns. Und das alles im Schatten dieser großen Propellermaschine, die trügerisch vor dem Hangar stand. Sollte dieser Inselhüpfer heute noch in Aktion treten?

So langsam trudelten auch schon unsere ersten Gäste aus Dänemark ein, spätestens hier war allen Euro-Meeting-Neulingen klar, dass das ein ganz tolles Wochenende gemeinsam mit unseren europäischen Freunden werden sollte. Auch wenn bei dem ein oder anderen etwas Schüchternheit zu verzeichnen war, schienen sich unsere Gäste wohl zu fühlen. Das lag natürlich auch an der guten Verpflegung; wir haben uns für diesen Abend nicht weniger als einen eigenen Fleischer- und Grillmeister besorgt, der viele Spezialitäten aus eigener Herstellung vorbereitete. Nach gut einer Stunde hat unser Präsident Thomas die mittlerweile vollständige Euro-Truppe offiziell begrüßt. Der tobende Applaus galt nicht nur der herzlichen Ansage, sondern auch dem tollen Setting des Abends: großer Flugzeughangar, Flugbetrieb, senkende Sonne hinterm Deich, treibende House-Klänge und rings herum grüne Wiesen. Die Stimmung war sofort freundschaftlich und voller Erwartungen für das Wochenende.

Doch wir wären nicht RT51 Aurich-Norden, wenn der noch herrschende Flugbetrieb nicht auch von uns genutzt werden sollte. Und so kam es, dass wir –für unsere Gäste völlig überraschend– Rundflüge über Norden, Norddeich und Norderney anbieten konnten. Also die Gäste und uns in kleine Gruppen geteilt und nacheinander in die Luft geschickt. Das war ein gelungener Auftakt –fast keiner kam mehr aus dem Staunen heraus. Mit Eintreten der Dunkelheit sind wir dann rüber in die Tenderbar in Norddeich, um den Abend bei stilvollem Ambiente direkt an der Mole ausklingen zu lassen. Für den ein oder anderen soll es dann noch zum Kultclub META gegangen sein…

 

Samstag, 4. Juni 2016

Es war nicht anders zu erwarten, dass der Samstag in feinster Round Table-Manier etwas verspätet starten sollte. Es fehlten noch einige Utensilien wie z.B. Teller und T-Shirts für die Flunky-Ball-Challenge.

Letztlich haben es dann doch alle in unser eigens dafür errichtetes Zelt direkt am Haus des Gastes geschafft. Der ein oder anderen sollte zunächst den Nachdurst stillen, aber mit fortschreitender Stunde konnte dann der offizielle Teil des Euro-Meetings eröffnet werden. Denn bevor der neue Euro-Präsident gewählt wird, darf jedes Land erstmal kulinarische Spezialitäten vorstellen, die man als Nicht-Finne oder Nicht-Franzose nie oder selten genießen kann. So hatten die Finnen spezielles Craft-Bier und Elchfleisch im Gepäck, die Norweger Flatbrod mit Schinken, die Dänen einen speziellen Kartoffelsalat und Chili-Schokolade, die Franzosen Käse und Cognac und schließlich die Belgier Bier und Süßigkeiten. Wir haben das urdeutscheste gekocht: Sauerkraut mit Kasseler. Lustige Outfits haben das Ganze noch abgerundet, daher auch unsere stylischen Fischerhemden. Schließlich kam es zur Abstimmung zur Präsidentenwahl, die dann der Norweger Aleksander gewonnen hat. Und da uns die Belgier eigentlich nächstes Jahr zum Euro-Meeting einladen wollten, ein hierfür passendes Festival als Rahmenprogramm jedoch ein Jahr aussetzt, hat Norwegen kurzerhand die Austragung übernommen. Respekt!

Kurz darauf ging es dann weiter zur Surfschule. Allerdings haben wir uns mit dem offenbar viel unterhaltsameren Sport des Stand-Up-Paddelings beschäftigt. Und das geht so: alle ziehen sich einen lustigen Neoprenanzug an, tragen ein überdimensionales „Surf“brett zum Wasser und stochern im Wasser herum, bis sich das Ding bewegt. Als die ersten dann herausgefunden haben, dass man die ca. 10 Leute auf dem Floß durch gekonnte Bewegungen ins Wasser befördern kann, nahm diese Aktivität ungeahnte Ausmaße an. Schließlich wurden alle mal nass und haben sich auf dem schlammigen Wattenmeerboden wiedergefunden. Zum Glück war das Wasser nur etwa hüfthoch…

Nachdem sich alle bei Topwetter schnell wieder trocken gemacht haben bzw. getrocknet wurden, sollte der erste Euro-Meeting Flunky-Ball-Sieger gekürt werden. Selbstverständlich haben wir das Ganze länderbasierend gespielt. Nach langem Hin und Her wurde dann Dänemark zum Sieger gekürt –was insbesondere die Finnen misstrauisch beäugt haben. Der Pott geht also in das Land mit weissem Kreuz auf rotem Grund und kann sich schon nächstes Jahr zurückerobert werden. Vielen Dank an Hanno für die tolle Fräsarbeit!

Und zum Abend hin sollte das nächste Highlight auf uns warten: eine 70er-Jahre-Theme-Party mit dem Motto „stayin alive“. Wirklich jeder hat sich entsprechend angekleidet und ist in den wunderbar geschmückten Saal des Haus des Gastes eingekehrt. Bei jedem eintretenden Gast dachte man sich „besser geht’s nicht, das ist der/die Authentischste!“, aber man sollte immer wieder eines Besseren belehrt werden. Bei passenden 70er-Jahre-Klängen und authentischem Essen aus dieser Zeit (z.B. falscher Hase) haben sich auch hier alle Gäste wohlgefühlt. Und da alle entsprechend gekleidet waren, musste sich auch niemand schämen.

 

Sonntag, 5. Juni 2016

Tja und an diesem Tag sollten sich unsere Wege auch schon wieder trennen. Die Sonntags-Truppe hat in ländlichem Ambiente direkt hinterm Deich bei Christoph ein rustikales Frühstück aufgebaut, bei dem sich die meisten zunächst am Kaffee bedient haben. Die Gäste und auch unsere Gruppe trudelte noch langsamer und verspäteter ein, als am Samstag, aber das muss wohl der tollen Party am Vorabend geschuldet gewesen sein. Schließlich mussten die ersten internationalen Gäste auch schon wieder abreisen, jedoch nicht, ohne vorher Abschiedsgeschenke zu verteilen. So bleibt es an uns, demnächst eine eigene RT51 Aurich-Norden Sauna zu errichten.

Ein herzliches Dankeschön an die ganze RT51 Aurich-Norden Truppe, den helfenden Frauen, den OTs…und nicht zuletzt an unsere Gäste aus Frankreich, Belgien, Dänemark, Finnland und Norwegen, die eine so weite Reise auf sich genommen haben, um dennoch so ausgelassen und herzlich mit uns zu feiern!

 

/sb